zertifiziert nach DIN 14675 / DIN 14676-1

Sicherheit im Außenbereich

Außenüberwachung schützt öffentliche Gebäude und Einrichtungen sowie Industriebauten und Privathäuser vor Vandalismus, Terrorismus, Diebstahl, Einbruch und/oder Ausbruch. Zu den Möglichkeiten der Absicherung zählen u. a. Perimeterschutz, Objektschutz und Zutrittskontrolle. Elektronische Detektions- und Videoüberwachungssysteme ergänzen dabei Schutzeinrichtungen wie Zäune oder Mauern. Sie erkennen frühzeitig, wenn z. B. Personen versuchen ein- oder auszubrechen.

Bild: Sick GmbH (Perimeterschutz)

Damit aber eine sichere und fehlerfreie Detektion erreicht wird, setze ich Produkte der Firma Sick ein.
Gebäudesicherheit WERTE SICHERN, INFORMATIONEN MANAGEN | Schutz vor VANDALISMUS, DIEBSTAHL, EINBRUCH und AUSBRUCH
Hierfür hat Sick Sensor Intelligence ein riesiges Produktsortiment.

Bild: Sick GmbH (Zutrittskontrolle)

Bild: Sick GmbH (Objektschutz)

Perimeter- und Objektüberwachung
Überwachung per Laser

Lasergestützte Detektionsverfahren sind äußerst zuverlässig und diskret. Der aktiv tastende Laserscanner ist ein berührungsloses zweidimensionales Detektionssystem, das einen frei programmierbaren Bereich scannt. Durch die Aussendung eines unsichtbaren Infrarotlaserstrahls ist eine Detektion unabhängig vom Fremdlicht, also auch bei absoluter Dunkelheit möglich.
Sobald eine Person den Überwachungsbereich betritt, sendet der Laserscanner ein Signal, mit dem verschiedene Aktionen ausgelöst werden können: die Meldung an die Einsatzzentrale des Überwachungsdiensts oder der Polizei, die Auslösung eines stillen Alarms, einer Sirene bzw. einer Beleuchtung oder aber die Aktivierung eines Folgesystems zur Steuerung von Domekameras.

Lasergestützte Detektionslösungen müssen unabhängig von Wetter, Licht, Größe und Objektbeschaffenheit zuverlässig arbeiten, manipulationssicher sein und über potenzialfreie Ausgänge Alarmmeldungen absetzen können. Gerade im Außenbereich ist eine hohe Verfügbarkeit basierend auf einer niedrigen Rate von Falschalarmen ein entscheidendes Beurteilungskriterium. Bei der Außenhautsicherung und Freigeländeüberwachung erweist sich die Lasertechnologie häufig als wirtschaftliche und technische Alternative, aber auch als sinnvolle Ergänzung zu Kameraüberwachungen.

Oftmals genügt nur ein Montagepunkt für die Beobachtung und Überwachung großer Flächen. Frei parametrierbare Überwachungsfelder ermöglichen eine exakte Definition des Detektionsbereichs und verhindern Täuschungsalarme. Der Lichtvorhang kann exakt ausgerichtet und auf die jeweilige Überwachungssituation zugeschnitten werden. Damit werden auch zusätzliche Investitionen in mechanische Absperrungen vermieden. Die Detektionsgenauigkeit kann auch hinsichtlich Objektgröße und Objektgeschwindigkeit pro Überwachungsbereich festgelegt werden. Schließlich ist die Lösung skalierbar von der Absicherung von Privatgebäuden bis hin zu großen Industrieanlagen. Die OPC-Schnittstelle erlaubt auch die Integration in bereits bestehende High-Security-Lösungen.

Die Vorteile auf einem Blick
• Vielfältige Einstell- und Parametriermöglichkeiten
• Rundumsicht (horizontale Sicherung bis zu 270°)
• Detektion unabhängig von Beleuchtung und Tageszeit
• Definition von klar abgrenzbaren Überwachungsbereichen
• Festlegung der zu detektierenden Objektgröße und Objektgeschwindigkeit pro Überwachungsbereich
• Über digitale Schaltausgänge mit Videoüberwachung kombinierbar
• Ausblenden von Einflussfaktoren der Umgebung (Nebel, Regen usw.)
• Auswertung der Überwachungsfelder durch intelligente Algorithmen
• Integration durch OPC-Schnittstelle

2D-Laserscanner

Laserscanner sind elektro-optische Sensoren, die mithilfe von Laserstrahlen berührungslos den Umriss der Umgebung in einer Ebene abtasten. Sie vermessen hierbei ihre Umgebung punktuell in zweidimensionalen Polarkoordinaten.  Mithilfe eines rotierenden Spiegels wird das gepulste Licht in eine horizontale Fläche abgelenkt. Durch die Rotation des Spiegels werden viele Einzelmessungen zu einem vollständigen Scan einer Fläche zusammengefügt. Die Abtastung findet je nach verwendetem Laserscanner in einem Sektor von bis zu 270° statt.

Bild: Sick GmbH 2D-Laserscanner Funktion

Das Multiechoverfahren

Störfaktoren wie Regen, Nebel, Schnee und Staub können die Messungen eines Laserscanners beeinflussen und die Detektionsreichweite vermindern. Aufgrund der Multiechotechnologie können Laserscanner mehrere Reflexionsimpulse auswerten. Zusätzliche Reflexionsimpulse ergeben sich, wenn der Laserstrahl auf kleinere Partikel wie Schneeflocken oder Regentropfen trifft.
Durch das Empfangen mehrerer sog. Echos pro ausgesendetem Laserimpuls kann die Objekterkennung erheblich optimiert und verfeinert werden. Diese Technologie wird auch als Multipuls-Laufzeitverfahren bezeichnet.

Bild: Sick GmbH

Einsatzgebiete von Laserscannern

Laserscanner eignen sich zur vertikalen Überwachung von Fassaden, Mauern, Wänden oder Fenstern sowie zur horizontalen Überwachung von ebenen Freiflächen wie Wiesen, Plätzen, Geh- und Fahrwegen. Zur Überwachung von Dach- und Deckenflächen sind sie ebenfalls geeignet. Personen oder Objekte, die in den Erfassungsbereich des Laserscanners gelangen, werden zuverlässig erkannt. Eingriffe mit und ohne Werkzeug werden entfernungsabhängig ebenso detektiert wie auch Überstieg oder Durchstieg.  Der Sensor detektiert auch Personen und Fahrzeuge gut, die über eine Fläche gehen, laufen, kriechen oder fahren.

Beispiel einer Überwachung

Da es sehr viele Anwendungsfälle mit Laserscannern gibt, werden am Beispiel  einer Außenhautabsicherung die Vorteile erklärt.

Außenhautabsicherung (Fassaden)

Bei der Fassadenüberwachung werden Laserscanner üblicherweise vertikal eingesetzt. Durch die frei definierbare Form und Größe der Überwachungsfelder werden nur wenige Systeme benötigt, was die Sicherung gleichermaßen wirkungsvoll wie kostengünstig macht. Im Gegensatz zur Tagschaltung (1) kann z.B. nachts die ganze Fassade überwacht werden (2).

Bild: Sick GmbH (Aussenhaut)

Die Bodenkontur oder die Umfriedung des Gebäudes dient als Referenzkontur. Sie kann vom System ständig auf ihre Existenz hin überprüft werden (Abstandmessung). Abweichungen an dieser Kontur – z. B. durch Erdbewegungen (Untergraben) im Überwachungsfeld oder Manipulationen am Laserscanner (Demontage) – werden als Alarm gemeldet.
Aufgaben und Nutzen der Laserscanner im Überblick:

  • Große Überwachungsfläche
  • Beliebige Umgebungskonturen können als Referenz eingespeichert werden
  • Unerkanntes Untergraben ist nicht möglich
  • Keine Beeinträchtigung durch Umgebungsbeleuchtung
  • Ausblendung fester Hindernisse möglich (z. B. Wandaufbauten)

Es gibt viele Möglichkeiten einer laserunterstützten Überwachung. Hier einige zusätzliche Beispiele.

  • Überwachung von Zaun, Doppelzaun und Mauer
  • Überwachung von Freiflächen
  • Kameraführung und Objektverfolgung auf Freifläche
  • Dachabsicherung
  • Deckenüberwachung und Durchbruchschutz
  • Gemäldeschutz
  • uvm